Team

Es gibt so viel zu entdecken

Was uns eint, ist die Liebe und Begeisterung für das Draußensein und der Wunsch, diese Liebe weiterzugeben. Und genau das machen wir in unseren Seminaren, Camps und Weiterbildungen. Wir geben Fähigkeiten und Fertigkeiten weiter, die uns dabei helfen, wieder in Kontakt zu kommen mit diesem tiefen Gefühl von Verbundenheit.

 

Jürgen Klühr (Jahrgang 1974)

Ich bin Gründer und Leiter der Wildnisschule Weg der Wildnis, ausgebildeter Wildnispädagoge und seit 2012 Lernbegleiter an der Freien Naturschule im StadtGut. Ich liebe es, gemeinsam mit anderen Menschen den Weg der Wildnis zu gehen und mitzuerleben, wie Freude, Lebendigkeit und Dankbarkeit aufleuchten, wenn eine tiefe Verbindung zur Natur zu spüren ist. Meine Leidenschaft gilt dem Feuer machen auf alte Art und Weise und der Kraft, die im Spielen liegt. Ich bin Familienvater und habe die ehrenvolle Aufgabe, drei wunderbare Töchter beim Großwerden zu begleiten. Und ich träume davon, dass immer mehr Schulen in unserem Lande erkennen, wie wertvoll und wichtig eine intensive Zeit in und mit der Natur für unsere Kinder ist und davon, dass diese Erkenntnis Einzug hält in den Schulalltag.

 

Greg Sommer

ist ein erfahrener Feldbiologe und in ganzheitlichen Traditionen ausgebildeter Fährtenleser. Er wurde ab dem 12. Lebensjahr von den Begründern der Wildnisbewegung Tom Brown Jr. und Jon Young sowie von Ältesten in Amerika ausgebildet und hat als jüngster Absolvent aller Zeiten mit 15 Jahren das legendäre Kamana Naturalist Program abgeschlossen. Greg ist international tätiger Seminarleiter und an unserer Wildnisschule mit zuständig für die berufsbegleitenden Weiterbildung „Wildnispädagogik für die Arbeit an Schulen“. Darüber hinaus gestaltete er über vier Jahre gemeinsam mit Jürgen die Wildnismodule am Waldtag der Freien Naturschule im StadtGut.

 

Marion Gosewisch

Groß geworden bin ich im West-Berlin der 70er und habe früh gelernt, wie der Lotus, auch im trüben Wasser zu blühen und den Reichtum des Lebens nicht an materiellen Werten zu messen. Durch Reisen in die ganze Welt auf nicht touristischen Wegen habe ich die Vielfalt und Schönheit unseres Planeten kennenlernen dürfen. Ich habe viel Zeit mit Menschen verbracht, die unseren „zivilisierten Luxus“ nur aus Medien kennen. Ihre Verbundenheit zur Natur, ihre Lebensfreude und vor allem ihr Humor und die Eigenschaft, sich selbst nicht wichtiger als seine Umwelt zu nehmen, hat mich tief geprägt. Ich bin Mutter von zwei Kindern und arbeite seit 20 Jahren als Erzieherin mit Kindern. Ich bin zertifizierte Wildnispädagogin mit Spezialisierung im Bereich Pflanzenwissen und Survival und Teil des Teams der Jahresausbildung „Wildnispädagogik für die Arbeit an Schulen“. Darüber hinaus leite ich Angebote für Teams und bin mit für das Herbst Wildnis Camp verantwortlich.

 

Benjamin Kuran

In Wien geboren, aber am Land aufwachsend, habe ich während meiner Jugend den größten Teil der Freizeit im Wald verbracht, der direkt hinter dem Haus stand. Im Sommer habe ich damals einige Jahre lang an Survivalcamps teilgenommen, die für mich immer der schönste Start in die Ferien und eine unglaublich intensive Zeit draußen waren. Später bin ich für mein Kunststudium zurück in die Großstädte Wien und Berlin gezogen, wo nach einigen Jahren die Sehnsucht nach dem Draußensein immer größer wurde. So bin ich schließlich vor einigen Jahren zur Wildnispädagogik gekommen, die mir eine noch tiefere Verbindung mit der Natur ermöglicht hat, die seit dem immer weiter wächst.
Die Ausbildung darin habe ich 2018 abgeschlossen, seit dem bin ich bei verschiedenen Camps als begeisterter Unterstützer mit dabei und 2019 – 2020 habe ich ein Schuljahr lang gemeinsam mit Jürgen den wöchentlichen Waldtag an der Freien Naturschule im StadtGut mitgestaltet. Seit Herbst 2020 lebe ich wieder in Wien, habe das Studium des künstlerischen Lehramtes begonnen und vertrete Weg der Wildnis in Österreich. Hier verbringe ich Zeit mit Schulklassen in der Natur und biete verschiedene Seminare und Camps an.

Verantwortlich für den Standort Wien. Dort Leitung der Seminare Die Kraft des Spiels, Die Kunst ein Feuer zu machen.

 

Olivia Klühr

Auch ich, geboren in West–Berlin und groß geworden zur Zeit des Mauerfalls und der Wendezeit. Das hieß auf einmal Weite und Freiheit und vor allem ganz viel Abenteuer und unbekannte Orte. Ich habe es geliebt, mit meinen Freunden durch aufgelassene, fast schon vergessene und nicht besetzte Räume zu streifen und die Vergangenheit buchstäblich zu riechen. Auf einmal konnte man ins Umland und die schönsten Wälder und Seen besuchen, einfach draußen sein, die Erde und den Wind spüren. Was war das plötzlich für ein großartiges Lebensgefühl, alles war möglich! So zog ich dann auch gleich mit meinen Freunden in den Zirkuswagen und damit begann mein naturverbundenes und gemeinschaftliche Leben. Mein Wohnzimmer war der Garten, mein Badezimmer und meine Küche war das Lagerfeuer. Die Jahreszeiten waren meine unmittelbaren, alltäglichen Begleiter, und dafür bin ich so unendlich dankbar. Und das ist auch mein Lebensmotto ’’Dankbarkeit‘‘. Dankbarkeit für diese unglaubliche Fülle, die uns einfach fürs Leben geschenkt wird. Als Dipl. Ing. der Umweltplanung und Mutter der drei wunderbaren Töchter von Jürgen bin ich in der Wildnisschule für das Büro zuständig und werde von Montags bis Freitags von 9 bis 14 Uhr für alle Fragen und für Organisatorisches erreichbar sein.  

 

Daniel Mauthe

Im Zuge einer Fortbildung zum Natur- und Landschaftsführer, begegnete mir die Wildnispädagogik zum ersten Mal und als ich dann mit der Ausbildung begann und tiefer eintauchen durfte, fühlte ich mich so angekommen und angenommen wie schon lange nicht mehr. Mein Wohnort Frankfurt/Main bot mir bis dahin zwar keinen regelmäßigen Zugang zu wilder Natur, doch weiß ich seitdem jede Pflanze, die sich durch den Asphalt bricht und jede grüne Insel sehr zu schätzen und auch die Großstadt bietet auf ihre Art wilde Ecken mit tollen Erkenntnissen.
Diese wiederentdeckten Verbindungen zur äußeren und inneren Wildnis teile ich seither mit Begeisterung, in der Arbeit im Kindergarten und Hort, oder in eigenen Wildnis-Angeboten für Groß und Klein, in der Großstadt, im nahe gelegenen Taunus, oder im Spessart und bin dankbar mit und über Menschen, mit denen ich diese Erfahrungen teilen kann.

Verantwortlich für den Standort Frankfurt am Main. Dort Leitung der Seminare Die Kraft des Spiels, Eine Runde Capture.

 

Christoph Roscher

chon als Kind fesselte nichts meine Aufmerksamkeit so sehr, wie das Leben unserer haarigen, gefiederten, schleimigen und geschuppten Verwandten. Mein Studium im Fach Naturschutz & Landschaftsplanung brachte mir wegweisende Erkenntnisse über ökologische Zusammenhänge, stillte aber nicht meine Sehnsucht nach einer tieferen Naturverbindung. Meine Suche führte mich schließlich in verschiedene Wildnisschulen. Die Weiterbildung zum Wildnispädagogen und in der Kunst des Fährtenlesens haben meinen Weg entscheidend beeinflusst. 
Draußen sein heißt für mich wach werden, genießen, hinhören, bereit zu sein mit allen Sinnen Kontakt aufzunehmen mit dem, was da ist. Mich immer wieder selbst überlisten (lassen) und lernen…vom Wind, von Kindern, von den Rehen, aus Konflikten. Dankbar sein für die vielen Möglichkeiten, die das Leben bietet. Mein Feuer brennt für Fährtenlesen & Vogelsprache, die Kunst des Fragens, Kreiskultur, Musik & Gesang, Spiele & Experimente, Scouten und allerlei Schabernack… 

Verantwortlich für den Standort Sachsen-Anhalt. Leitung der Seminare Einstieg ins Spurenlesen, Die Kunst des Spurenlesens

 

Philipp Leuschner

Auf langen Reisen durch Asien und Afrika habe ich meine Liebe zur Natur entdeckt. Gleichzeitig wurde mir deutlich, dass mir die Verbundenheit zu anderen Menschen sehr wichtig ist.
Nach einigen Jahren des Studiums der Sozial- und Kulturanthropologie in Berlin fühlte ich mich gebildeter, doch unausgeglichen. Durch eine Yogalehrer-Ausbildung suchte ich Gleichgewicht. Doch weiterhin fehlten mir Natur und Gemeinschaft.
Die Wildnispädagogik war dann für mich wie ein nach Hause kommen. In Verbindung zu gehen mit der Umwelt, in der ich lebe und die natürliche Fülle um uns herum zu entdecken, ist spannend und beruhigend zugleich. Es ist sehr erfüllend für mich, anderen Menschen derartige Erfahrungen in der Natur, mit sich selbst und mit anderen, zu ermöglichen.

Ich arbeite als Wildnispädagoge und Naturbegleiter und gestalte mit Jürgen seit Sommer 2021 den Waldtag der Freien Naturschule im Stadtgut. Außerdem begleite ich Menschen auf ihrem inneren Weg von Meditation und Achtsamkeit.

Verantwortlich für den Waldtag und Wildnistag(e) für Schulklassen

 

Freunde und Partner

Martin Schreiber

Aufgewachsen in einem verwilderten Garten am äußersten Rand Berlins, hatte ich bereits als Kleinkind eine tiefe Verbindung zur grünen Welt um mich herum. Auf meinen späteren Reisen durch Skandinavien erfuhr ich tiefe Verbundenheit zu den Wäldern, Bergen, Seen, zum Moos und zu den Tieren. Nun bin ich dabei, meine Heimat immer weiter zu entdecken und begeistert von der Wildnis direkt vor meiner Haustür. Diese wilden Wunder möchte ich mit Euch teilen! Ich bin Vater einer Tochter, zertifizierter Wildnispädagoge, Geschichtenerzähler, Quatschkopf und Kind geblieben. Ich bin Gründer und Leiter der Wildnisschule Waldschrat. Mein inneres Feuer brennt für die Kinder dieser Welt und ihre Zukunft auf einem wunderschönen Planeten. Gemeinsam mit der Wildnisschule Weg der Wildnis veranstalten wir das Wildnis Familien Camp.

 

Alex Schwarze

Ich bin dankbar, dass ich nach meinem Bio-Studium und einer längeren Phase von Laborarbeit die Wälder Wisconsins und Schwedens erforschen durfte. Viel Zeit für eine tiefere Verbindung zur Natur. Seit der gemeinsamen Zeit mit Jürgen und den Kids der Freien Naturschule Pankow bin ich ein Capture the Flag Begeisterter. Liegt auf der Hand, dass wir gemeinsam das Capture the Flag Wildnis Camp leiten.