Aus aktuellem Anlass

Ihr Lieben,

lasst uns unsere Herzen und Gedanken zusammennehmen zu einem Gedanken und einem Herzen, und lasst uns voller Kraft, Hingabe und Liebe gemeinsam ein Bild kreieren und hinausschicken in die Welt. Ein Bild von einer Wirklichkeit, in der dieser aus der Zeit gefallene Angriff auf die Ukraine nur von kurzer Dauer sein wird, in der Putin mehr und mehr die Unterstützung aus den eigenen Reihen, aus der eigenen Bevölkerung verliert und in der das Wissen um unsere gegenseitige Verbundenheit und auch Abhängigkeit dazu führt, dass wir in Liebe zusammenstehen und zu einer einigermaßen friedlichen Weltordnung zurückfinden.

Lasst uns unsere besten Wünsche und unser Mitgefühl hinausschicken an all diejenigen, die in diesem Moment unnötig leiden und auch an diejenigen, die vordergründig das Leid verursachen. Denn Alles ist mit Allem verbunden und auch ein Soldat, der Leben zerstört, zerstört zeitgleich Teile seines eigenen Lebens in sich selbst. So leiden alle Beteiligten aus unterschiedlichen Gründen.

Lasst uns deshalb unsere Herzen und Gedanken zusammennehmen zu einem Herzen und einem Gedanken und lasst uns ein Bild mit Kraft füllen, in dem Verbundenheit, Liebe, gegenseitiges Verständnis und Vergebung die Farben sind, in denen dieses Bild gemalt ist.

Und lasst uns dann unsere Herzen und Gedanken wieder auseinander nehmen, um wieder gut im Kreise der Leute, mit denen wir leben und wirken, anzukommen. Im Hier und Jetzt voller Dankbarkeit und Zuversicht.

Grüße von Herzen. Jürgen & Olivia

Einer tiefen Sehnsucht auf der Spur

Vor nicht all zu langer Zeit lebten wir Menschen noch nahe der Erde. Eine Trennung von Zivilisation und Wildnis, wie wir sie heute kennen, gab es nicht. Die Natur war unser zu Hause und unser Leben eingebunden in die natürlichen Kreisläufe der Jahreszeiten, des Mondes, der Sonne, des Seins.

Die Laute der Vögel waren nicht nur „Zwitschern“, Bäume nicht nur Holz mit Blättern und Wurzeln, Wasser nicht nur H2O. Alle Lebewesen waren heilig und der Alltag getragen von einem Gefühl von Dankbarkeit und Vertrauen.

Glücklicherweise hat die Tradition der Naturverbundenheit Jahrtausende hindurch überlebt und wurde von einer Generation an die nächste weitergegeben, so dass das Wissen der Wildnis und die damit einhergehende Seinstiefe noch zugänglich sind, in Form von Fähigkeiten, Fertigkeiten, Liedern, Ritualen, aber auch in Form von Intuition, Vision und Wissen in jedem einzelnen von uns.

Wenn wir den Weg der Wildnis gehen, tauchen wir ein in diese uralte Art und Weise da zu sein, tief verbunden und dankbar.

Wir sind erfahren in der Umsetzung von Wildnispädagogik an Schulen und bieten Weiterbildungen, Seminare und Camps zu Wildnispädagogik und Naturverbindung für Kinder, Jugendliche und Erwachsene an. Dies an unseren Standorten Berlin, Wien, Sachsen-Anhalt und Frankfurt am Main.

Unser Podcast „Geschichten aus der Naturschule“ ermöglicht einen guten Einblick in unsere Arbeit in und mit Schulen.

Seit 2021 gibt es nun auch die Möglichkeit, über die Ferne einzutauchen und mit Hilfe von Online-Kursen den Weg der Wildnis zu gehen.

Inhaltlich geht es unter anderem um Coyote Teaching, Pflanzenwissen, Vogelsprache, natürliches Handwerk, Feuer machen ohne Streichhölzer, Redekreise, Singen und Rituale, Erweiterung der Wahrnehmung, die Bedeutung von Spielen, Fährtenkunde und das Wissen der Scouts, um hier eine Auswahl der Themen und Schwerpunkte zu nennen.

In diesem Sinne, viel Spaß beim Lesen und Entdecken.